Die 1. Staffel von Wistoria: Wand and Sword startet mit einer klassischen Underdog-Geschichte: Will besucht eine Magierakademie, obwohl er selbst keine Magie wirken kann, und versucht sich mit reiner Schwertkunst in einer Welt voller Zauberer zu behaupten.

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Zu Beginn musste ich allerdings erst einmal mit dem Hauptprotagonisten Will warm werden. Seine Art hat mich anfangs nicht direkt abgeholt, aber das hat sich von Folge zu Folge immer mehr gelegt. Mit der Zeit funktioniert seine Rolle als Außenseiter deutlich besser und man fiebert mehr mit ihm mit.

Auch wenn die Story in der ersten Staffel insgesamt noch nicht riesige Sprünge macht, passiert eigentlich ständig irgendetwas. Dadurch kommt kaum Leerlauf auf und die Serie bleibt durchgehend unterhaltsam. Besonders gelungen fand ich, wie gut man ein Gefühl für die Magierakademie bekommt – ihre Stellung in der Welt, ihre Aufgaben und vor allem die Hierarchien innerhalb des Systems werden nachvollziehbar vermittelt.

Mit den restlichen Charakteren hatte ich dagegen eher weniger eine starke Bindung. Sie sind zwar alle ganz sympathisch und erfüllen ihren Zweck, aber wirklich herausgestochen ist für mich bisher kaum jemand.

Richtig stark fand ich dagegen die Kämpfe. Die Fähigkeiten, die Gegner und generell die Inszenierung der Action gefallen mir sehr. Gerade die Kombination aus Magie und Schwertkampf sorgt immer wieder für coole Momente. Obwohl Fantasy-Settings und Magie normalerweise gar nicht so sehr mein Ding sind, habe ich mich hier überraschend gut unterhalten gefühlt.

Fazit

10 
8 / 10

Ohne große Erwartungen wurde ich positiv überrascht. Ich habe die Zwerge ein wenig ins Herz geschlossen und ich will unbedingt wissen, wer diese Person am Ende ist, welche Rolle sie in der Lore spielt und wie es mit dem Zusammenspiel aus Zauberstab und Schwert weitergeht.

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