Die erste Staffel der Realverfilmung von One Piece hat mich damals wirklich begeistert. Die Emotionen, die Charaktere und dieser ganz besondere One-Piece-Flair – hier hat für mich einfach alles gestimmt. Umso überraschter war ich dann von der zweiten Staffel.

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Leider hat sie bei mir nicht so eingeschlagen, wie ich es mir erhofft hatte. Vieles wirkte auf mich deutlich überspitzter. Klar, One Piece lebt von Übertreibung und schrägen Momenten, aber dieses Gefühl hat mich in der ersten Staffel nicht gestört – im Gegenteil, dort war es für mich genau richtig dosiert.

Ein weiterer Punkt, der mich immer wieder rausgerissen hat, waren die Kampfszenen. Die Kameraführung war oft viel zu schnell und hektisch, die Schnitte teilweise so abgehackt, dass ich den Kämpfen kaum folgen konnte. Dadurch ging für mich einiges an Spannung und Genuss verloren. Auch allgemein ist mir der Schnitt an manchen Stellen negativ aufgefallen – es wirkte nicht immer flüssig oder wirklich stimmig.

Vielleicht bin ich aber auch einfach kritischer geworden (oder, ganz ehrlich: einfach ein bisschen älter und anfälliger fürs Mosern). Trotzdem gab es auch klare Highlights: Die vorletzte Folge war für mich mit Abstand die stärkste der Staffel. Kaum Fokus auf Kämpfe, dafür viel Story und echte Emotionen – genau das, was ich an der Serie so liebe.

Fazit

7 / 10

Trotz aller Kritikpunkte bleibe ich natürlich an Bord dieser sympathischen Piratencrew und freue mich auf alle kommenden Abenteuer. Denn wenn die Serie eines kann, dann ist es, mich immer wieder neugierig auf mehr zu machen.

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