Als ich zufällig über Das Reisetagebuch des Sammlers gestolpert bin, hat mich vor allem die kurze Inhaltsbeschreibung neugierig gemacht. Ohne große Erwartungen habe ich dann einfach mal in die erste Staffel reingeschaut – und wurde positiv überrascht.
Die Story dreht sich um Takeru, der auf eine ruhige, fast schon entschleunigte Reise geht und dabei verschiedene Eindrücke, Begegnungen und kleine Abenteuer sammelt.
Insgesamt ist der Anime angenehm unaufgeregt. Er versucht gar nicht erst, mit großen Twists oder spektakulären Wendungen zu glänzen, sondern erzählt stattdessen eine einfache, aber durchaus unterhaltsame Geschichte. Gerade diese Bodenständigkeit macht einen großen Teil seines Charmes aus.
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal konnte ich zwar nicht wirklich ausmachen, aber das braucht die Serie meiner Meinung nach auch nicht. Sie lebt vielmehr von ihrer entspannten Atmosphäre und davon, dass sie einfach „funktioniert“. Man schaut sie und fühlt sich dabei gut unterhalten, ohne dass sie sich in den Vordergrund drängen muss.
Besonders gefallen hat mir dabei der Protagonist Takeru. Er ist sympathisch und angenehm zurückhaltend, sodass es leichtfällt, ihn auf seiner Reise zu begleiten. Seine Erlebnisse wirken oft klein, aber genau das macht sie greifbar und authentisch.
❍ Fazit
Wer Lust auf ein simples Abenteuer mit einem liebevollen Protagonisten hat, kann hier definitiv mal reinschauen.