Mit Under the Island erwartet Spieler ein charmantes Pixel-Abenteuer, das sich stark an den klassischen Vertretern des Genres orientiert. Im Mittelpunkt steht eine geheimnisvolle Insel, die erkundet werden will – voller versteckter Geheimnisse und einer Welt, die Stück für Stück entdeckt werden will. Die Story dient dabei weniger als komplexes Epos, sondern vielmehr als roter Faden, der zum Erkunden motiviert.
Schon nach den ersten Minuten wird klar: Under the Island erinnert deutlich an die alten Zelda-Teile und kann durchaus als liebevolle Hommage verstanden werden. Bewährte Gameplay-Elemente wie das Erkunden von Dungeons, das Lösen von Rätseln und das Freischalten neuer Wege werden gekonnt aufgegriffen. Gleichzeitig bringt das Spiel aber auch eigene Ideen ein, die für frischen Wind sorgen und verhindern, dass es sich wie eine bloße Kopie anfühlt.

Optisch überzeugt das Spiel auf ganzer Linie. Der pixelige Look ist nicht nur nostalgisch, sondern auch sehr stimmig umgesetzt und trägt maßgeblich zur Atmosphäre bei. Die Welt wirkt lebendig und lädt dazu ein, jeden Winkel zu erkunden – was sich auch lohnt, denn rund um die Story gibt es viel zu entdecken.

Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt eher auf der leichten Seite angesiedelt, was das Spiel besonders zugänglich macht. Dennoch gibt es einige halbwegs knackige Rätsel, die für Abwechslung sorgen und das Gehirn zumindest gelegentlich fordern.
❍ Fazit

Unterm Strich ist Under the Island ein gelungenes Abenteuer für alle, die Lust auf klassische Zelda-Vibes in moderner Indie-Form haben. Wer gerne in ein liebevoll gestaltetes, pixeliges Abenteuer abtauchen möchte, wird hier definitiv seinen Spaß haben.