Ranking of Kings erzählt die Geschichte des jungen Prinzen Bojji, der gehörlos ist und von seiner Umwelt oft unterschätzt wird. Trotz seiner scheinbaren Schwächen träumt er davon, ein großer König zu werden.

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Auf seinem Weg begegnet er Kage, einem Außenseiter aus einem gefallenen Clan, der zu seinem engsten Vertrauten wird. Gemeinsam stellen sie sich Intrigen, persönlichen Ängsten und der Frage, was einen wahren König eigentlich ausmacht. Der Anime verbindet dabei märchenhafte Elemente mit überraschend emotionalen und ernsten Themen.

Beim Durchstöbern verschiedener Anime bin ich eher zufällig am Cover von Ranking of Kings hängen geblieben. Es wirkte anders als vieles, was man sonst so sieht, und auch die kurze Beschreibung der Story las sich ganz nett. Spätestens der Trailer hat dann aber endgültig mein Interesse geweckt – vor allem wegen des Zeichenstils, der mich sofort an „früher“ erinnert hat.

An eine Zeit, in der sich alles nur um Schule, Hausaufgaben, Anime, Videospiele und Fußball gedreht hat. Genau dieses Gefühl hat der Anime bei mir ausgelöst. Ranking of Kings hat mich in allerlei Hinsicht komplett abgeholt und bei mir pure Nostalgie hervorgerufen, ohne dabei altmodisch zu wirken.

Besonders begeistert haben mich die Charaktere. Jeder einzelne ist wunderbar beschrieben und besitzt eine eigene Vergangenheit, die erklärt, warum er so ist, wie er ist. Dadurch wirken selbst Nebenfiguren vielschichtig und glaubwürdig. Vermutlich trägt hier auch der besondere Zeichenstil enorm dazu bei, der den Anime optisch klar von vielen anderen Produktionen abhebt.

Fazit

10 
10 / 10

Am meisten haben es mir jedoch Bojji und Kage angetan. Ihre Beziehung, ihre Entwicklung und ihre gemeinsame Reise sind einfach herzerwärmend und emotional. Insgesamt hat mich die erste Staffel von Ranking of Kings vollkommen überzeugt – ein Anime, der anders ist, berührt und lange im Gedächtnis bleibt.

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