Kaiju No. 8 spielt in einer Welt, die regelmäßig von gigantischen Monstern – den sogenannten Kaijus – bedroht wird. Um die Menschheit zu schützen, gibt es eine spezialisierte Verteidigungstruppe, die diese Bedrohungen bekämpft.

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Im Mittelpunkt steht Kafka Hibino, der eigentlich schon mit seinem Traum abgeschlossen hat, selbst Teil dieser Elite zu werden – bis ein unerwartetes Ereignis sein Leben komplett auf den Kopf stellt.

Die erste Staffel von Kaiju No. 8 setzt auf eine sehr schnelle Erzählweise. Die Handlung kommt zügig voran, ohne sich lange mit Nebenschauplätzen aufzuhalten. Dadurch fühlt sich die Story zwar stellenweise relativ flach an, was mich persönlich aber nicht stört – der Anime weiß genau, was er sein will: ein actionreicher Monster-Anime ohne komplizierte Umwege.

Das Grundprinzip wiederholt sich dabei recht klar: Monsterwelle kommt, Monsterwelle wird bekämpft, die Verteidigungstruppe wird stärker – nächste Welle, wieder ordentlich kloppen.

Dieses Schema ist wenig überraschend, funktioniert aber erstaunlich gut, weil das Tempo stimmt und die Action trägt.

Positiv hervorzuheben sind die Kampfszenen und die Kaijus, die durchgehend schön anzusehen sind. Die Animationen wirken wuchtig, die Monster bedrohlich und die Gefechte machen einfach Spaß. Auch die Verteidigungstruppe wächst spürbar mit jeder Konfrontation, was zumindest ein Gefühl von Fortschritt vermittelt.

Bei den Charakteren gibt es einige interessante Ansätze, vor allem im Hauptcast. Allerdings fehlt mir bislang noch der echte Tiefgang – viele Figuren bleiben in Staffel 1 eher an der Oberfläche. Das ist kein großes Problem, lässt aber noch Luft nach oben für kommende Episoden.

Fazit

8 / 10

Kaiju No. 8 liefert in seiner ersten Staffel genau das, was man erwartet: schnelle Action, coole Monster und geradlinige Unterhaltung. Wer komplexe Charakterstudien sucht, wird hier (noch) nicht fündig, wer aber Lust auf stylische Kaiju-Kämpfe und ein hohes Erzähltempo hat, kommt voll auf seine Kosten. Von mir aus kann es in der zweiten Staffel genau so weitergehen.

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