Mit Avatar: Fire and Ash bleibt die Reihe ihrer Linie konsequent treu. Wer bereits an den ersten beiden Teilen Gefallen gefunden hat, wird auch beim dritten Teil genau das bekommen, was er erwartet – im positiven wie im negativen Sinne.

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James Camerons Welt ist erneut beeindruckend inszeniert: Die Landschaften, die Lebewesen und die gesamte Atmosphäre wirken extrem stimmig und ziehen einen mühelos in diese fremde Realität hinein.

Besonders auffällig sind die zahlreichen und aufwendig choreografierten Actionsequenzen. Sie sind spektakulär und technisch hervorragend umgesetzt, auch wenn ich persönlich das Gefühl habe, dass diese in einer derart faszinierenden Welt gar nicht zwingend nötig wären. Pandora trägt sich oft schon ganz von allein.

Was mich allerdings zunehmend ermüdet, ist das emotionale Auf und Ab, das man bereits aus den Vorgängern kennt. Die immer wiederkehrenden dramatischen Höhen und Tiefen fühlen sich vertraut an, verlieren dadurch aber auch an Wirkung.

8 / 10

Wenn es nach mir geht, dürfte sich das Kapitel Avatar langsam schließen. Mit jedem weiteren Teil schwingt die Sorge mit, dass genau dieses besondere Etwas, das die Reihe einst ausgezeichnet hat, nach und nach verloren gehen könnte. Fire and Ash ist ein würdiger, visuell beeindruckender Eintrag in die Reihe – gleichzeitig aber auch ein Film, der zeigt, dass es manchmal besser wäre, rechtzeitig einen Abschluss zu finden.

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