In Nippon Sangoku ist Japan in drei rivalisierende Machtblöcke zerfallen. Zwischen Krieg, Intrigen und wechselnden Bündnissen kämpfen die verschiedenen Parteien um Macht und Territorien. Dabei geht es nicht nur um rohe Gewalt, sondern vor allem um Strategie und taktisches Geschick.

Gefällt mir!

Auf Prime Video bin ich eher zufällig über das Cover von Nippon Sangoku gestolpert. Die Storybeschreibung klang im ersten Moment ziemlich trocken und hat mich nicht unbedingt vom Hocker gehauen. Der Trailer und vor allem der ungewöhnliche Zeichenstil haben dann aber doch meine Neugier geweckt.

Vorneweg: Nippon Sangoku ist harte Kost. Das wird bereits in Folge 1 deutlich, die direkt mit einer ordentlichen Portion Brutalität um die Ecke kommt. Hier wird nichts groß beschönigt – wer empfindlich auf Gewalt reagiert, sollte sich das vielleicht zweimal überlegen.

Mich hat dagegen vor allem die Mischung aus Intrigen, Machtspielen und strategischer Kriegsführung gepackt. Man muss aufmerksam bleiben, denn hinter vielen Entscheidungen steckt mehr, als zunächst vermutet. Genau das macht den Anime für mich spannend.

Fazit

9 /10

Wer Spaß an taktischen Machtkämpfen hat und sich von etwas härterer Kost nicht abschrecken lässt, sollte Nippon Sangoku definitiv eine Chance geben.